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Unsere Projekte |
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Aktuelle Projekte:
Route der alten
Obstsorten im Wendland Gefördert wird das Projekt von der Europäischen Union und vom Umweltministerium Niedersachsen über das Programm „Natur erleben“. Außerdem tragen der Naturpark Elbhöhen-Wendland e.V., die Lottostiftung und die Firma Voelkel GmbH zur Finanzierung bei. Streuobstbestände sind gewachsene Bestandteile unserer Kulturlandschaft. Sie prägen unsere Dörfer, Straßen und Feldwege maßgeblich durch ihre Gestalt und durch ihre im Wechsel der Jahreszeiten variierende Farbigkeit. Die ältesten hochstämmigen Obstbäume stammen noch aus einer Zeit, als die Selbstversorgung und Bevorratung mit Obst und Obstprodukten eine Notwendigkeit war. Zahlreich waren die gestaffelt reifenden Sorten, deren Früchte sich zum Teil bis weit in das Frühjahr hinein aufbewahren ließen. Mit dem ganzjährigen und vielfältigen Obstangebot aus aller Welt, das der Handel bereithielt, verloren die alten Obstbäume vor unserer Haustür zusehends an Bedeutung. Nach Jahrzehnten der Vernachlässigung und bewussten Zerstörung der Streuobstbestände ist eine Rückbesinnung zu beobachten. Dass die alten Sorten noch typische Aroma- und Geschmackseigenschaften besitzen, spielt für den Verbraucher heute eine große Rolle. Mehr und mehr überzeugt ist man zudem von der nützlichen und schützenswerten Vielfalt an Pflanzen und Tieren in Streuobstbeständen, die zum Teil nur noch in diesem speziellen Lebensraum existieren können. Dies alles spricht für die robusten alten Sorten als ein erhaltenswertes pflanzengenetisches Erbe. Enorm gewachsen ist das öffentliche Interesse an den Sorten, die seit Großvaters Zeiten überdauert haben. Es gibt kaum ein idealeres Bindeglied zwischen Kultur und Natur als den Obstbaum. Im Herbst stattfindende Apfeltage mit Früchteausstellungen und Angeboten zur Sortenbestimmung werden gewöhnlich von sehr vielen Besuchern zur Beratung und Orientierung genutzt. Obstwiesenlehrpfade und Schauwiesen dienen der Umweltbildung und fördern den Landtourismus. Dieses immer noch wachsende Interesse künftig durch das Angebot einer naturtouristischen Themenroute zu bedienen und zu fördern ist das Ziel der Route der alten Obstsorten im Wendland.
Die Route der alten Obstsorten im Wendland fördert den ländlichen Erlebnisurlaub. Veranstaltungen wie Apfeltage mit Früchteausstellungen, Angebote zu Sortenbestimmungen, Streuobstfeste, Sortenschauen, Verkostungen und Schnittkurse fördern die Wertschätzung der alten Obstsorten. Darauf aufbauend, ist es möglich, die naturschutzfachlich äußerst wertvollen Streuobst-bestände, die teilweise jahrzehntelang vernachlässigt wurden, zu erhalten und zu entwickeln. Das genetische und kulturgeschichtliche Potential der alten Obstsorten wird gesichert, alte Obstsorten werden bekannt gemacht und in regionale und überregionale Wertschöpfungsketten eingebunden. Die nachhaltige Bestandspflege wird durch die Einbeziehung zahlreicher regionaler Akteure sichergestellt. www.route-der-alten-obstsorten-im-wendland.de
Ehemalige Projekte: Huteschafprojekt Kräuterheu-
und Wiesenschutz Grünlandtagung Windpark Immekath-Neuferchau
Artenschutzmaßnahmen: Küchenschellen Maujahn
Amphibienprojekt In diesem Projekt konnte der Landschaftspflegeverband Wendland-Elbetal e. V. 2009 und 2010 mit Projektmitteln des Landes und der EU (ELER) in Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde und der Verwaltung des Biosphärenreservates „Niedersächsische Elbtalaue“ alle Kleingewässer der Dannenberger Marsch erfassen lassen. Es wurden außerdem der Zustand der Gewässer, Handlungsempfehlungen sowie die bekannten Daten der vorkommenden Amphibien zusammengetragen. Zudem konnten die Uferbereiche von drei Flachgewässern optimiert werden, damit sie wieder einen besseren Lebensraum insbesondere für Laubfrosch und Rotbauchunke darstellen.
Qualifizierung für Grünlandförderprogramme Seit 2006 setzt sich der Landschaftspflegeverband Wendland-Elbetal e. V. für die Umsetzung neuer Förderprogramme im Grünlandbereich ein, da auch in Lüchow-Dannenberg ein gravierender Rückgang des Grünlandes zu verzeichnen ist. Es sind zahlreiche Presseartikel zu dem Thema erschienen. Mit Mitteln der BINGO-Umweltstiftung konnte eine Ausstellung zur „ergebnisorientierten Honorierung“ entwickelt werden. Diese Form der Honorierung greift, wenn Landwirte in ihrem extensiv bewirtschafteten Wiesen und Weiden bestimmte Pflanzenarten wie Wiesen-Schaumkraut, Flockenblume und Ruchgras nachweisen können. Außerdem wurden Vorträge und Schulungen angeboten. Zudem können Landwirte ihre spezielle betriebliche Grünlandsituation vor Ort prüfen lassen.
Biogas und Naturschutz Der Landkreis Lüchow-Dannenberg hat sich zum Ziel gesetzt, vor Ort den Energiebedarf weitgehend aus der Region zu decken. Es sind zahlreiche Biogasanlagen in Betrieb genommen worden oder noch in Planung. Damit die daraus resultierenden Veränderungen in der Landschaft minimiert werden, bringt sich der Landschaftspflegeverband Wendland-Elbetal e. V. in verschiedenen Fachforen ein, z. B. beim alljährlich stattfindenden Biogas-Fachkongress und in einem Arbeitskreis Biogas und Naturschutz der BIOENERGIEregion Wendland-Elbetal. Es ist außerdem ein Arbeitskreis der Interessensvertretungen des Naturschutzes unter Federführung des Landschaftspflegeverbandes entstanden, es sind Handlungsempfehlungen zur Anlage von Blühstreifen entwickelt worden und eine auf Naturschutzbelange abgestimmte Blühmischung ist in der Erprobung.
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Birnenquitte
Taufrischer Apfel
Baumhöhle in altem Obstbaum
Apfelbaum in Grippel
Obstgarten in Grippel
Viele Äpfel
Katze im Apfelbaum
Schafherde im Breeser Grund, Foto: Marcus Golletz
Heupresse Grasfrosch
![]() Kuckucks-Lichtnelke
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